Geschäftshaus auf dem BaseLink-Areal, Allschwil

ALBA HAUS

Das ALBA HAUS bietet grossen Unternehmen, KMU und Gewerbe, aber auch Start-ups beste Voraussetzungen bei ihren Geschäftstätigkeiten mit Bezug zu Diversität, Kreislaufwirtschaft, Innovation und Nachhaltigkeit. Das Projekt entwickelt sich organisch. Das dokumentiert die Website www.alba-haus.ch.

13. Juni 2021

Allschwil sagt JA

Danke, Allschwil, für das JA zum Quartierplan ALBA und damit auch zur Bauhöhe von 40 Metern beim ALBA HAUS auf dem Bachgrabenareal.

Die 3’984 Ja-Stimmen verstehen wir als Vertrauensbeweis in die planerische Arbeit der Gemeinde Allschwil und als Anerkennung für die Ernsthaftigkeit, mit der die Bauherrschaft Herzog & de Meuron Nachhaltigkeit und Kreislaufwirtschaft als prägende Elemente des Hauses in die Planung und beim Bauen einbeziehen.

Die 2’852 Nein-Stimmen verpflichten uns, die geplanten und berechneten Nachhaltigkeitseffekte zu erreichen und langfristig sicherzustellen. 

Referendum

Ein Ja zum Quartierplan ALBA

Das ALBA HAUS soll mit 40 Metern Höhe das Baufeld optimal nutzen. Dagegen und damit auch gegen den genehmigten Quartierplan haben die Partei Grüne Allschwil-Schönenbuch, die EVP Leimental-Allschwil sowie der VCS beider Basel das Referendum ergriffen. Die Gebäudehöhe soll auf 20 Meter beschränkt werden. Abgestimmt wird in Allschwil am 13. Juni 2021.

Im Folgenden legen die Bauherrschaft und ihre Unterstützerinnen die Überlegungen für ein Ja zum Quartierplan ALBA dar.

Ein Ja zu den Zielen des Referendums

Nachhaltigkeit

Architekten, Planerinnen und Bauherrschaft des ALBA HAUS beschäftigen sich mit den gleichen, wichtigen Themen wie das Referendumskomitee. Sie ziehen aber teilweise andere Schlüsse und kommen zu Lösungen, die sich mehr an der Zukunft als an der Gegenwart orientieren – über den Tag und eine Abstimmung hinaus.

Deshalb ein Ja zum Quartierplan. Ein Ja zum ALBA HAUS. Ein Ja zu einer nachhaltigen, langfristigen Zukunftsvision für das Bachgrabenquartier.

Verkehrsplanung

Ein Ja zu innovativ organisierter Mobilität

Die heutige Mobilität ist nicht zukunftsfähig. Wir brauchen:

  • CO2-freie Antriebe
  • Achsen für den Langsamverkehr
  • flexiblere Systeme im ÖV mit innovativen Nutzermodellen
  • Gebühren für die Nutzung des Verkehrsraumes

Auf entsprechende Entscheide der Politik ist das ALBA HAUS vorbereitet:

  • Direkte Anbindung an Velo- und Fusswege sowie ÖV
  • Ladestationen für E-Bikes und E-Autos
  • Parkplätze heute, Stellplätze für neue Verkehrslösungen morgen
  • Duschen und Umkleide für radfahrende Mieter und Besucher
  • Einkauf und Dienstleistungen für den täglichen Bedarf im Haus, zur Vermeidung von Mehrverkehr
  • Verdichtung in der Agglomeration zur Entlastung der Innenstädte

KMU und Gewerbe

Ein Ja zu Frequenz und Umsatz

Ein Teil der Mietflächen wird im ALBA HAUS zu attraktiven Konditionen an das Gewerbe und an KMUs aus der Region vermietet.

Besser als vergünstigte bzw. subventionierte Mietflächen sind Geschäfte, die genug Umsatz und Gewinn machen, um erfolgreich bestehen zu können. Dafür ist im ALBA HAUS gesorgt. Es bietet günstige Voraussetzungen für den Geschäftserfolg von KMU und Gewerbe:

 

  • Das Erdgeschoss ist für die Nachbarschaft und ganz Allschwil frei zugänglich und nutzbar.
  • Dieses Geschoss wird ausschliesslich an KMU und Gewerbebetriebe vermietet.
  • Attraktiver Mix von Läden, Gastronomie und Dienstleistern zieht Besucherinnen an.
  • Hohe Frequenz von Besuchern, Mieterinnen und Passanten ermöglichen Umsätze wie an Zentrumslagen. Zu den hohen Frequenzen trägt die geplante und gemäss Quartierplan bewilligte Bauhöhe von 40 Metern bei.
  • Aussenraum als parkähnlicher Treffpunkt auf dem BaseLink-Areal.

Steuern

Ein Ja zu volkswirtschaftlichem Nutzen für Allschwil und Basel-Land

Der Ausbau der Mobilitäts-Infrastruktur rund um das BaseLink-Areal kostet. Doch dieser Ausbau wird gleich dimensioniert sein, ob das ALBA HAUS nun 20 oder 40 Meter hoch wird. Darum lohnt sich ein genauerer Blick auf das Steuerthema:

 

  • Die Kosten für die Allgemeinheit bleiben, auch wenn der Quartierplan abgelehnt wird.
  • Die Investitionen werden zu grossen Teilen von den Kantonen und dem Bund übernommen.
  • Dafür profitieren die KMU aus Allschwil und der Region. Für eine entsprechende Auftragsvergabe sind die Behörden zuständig.
  • Die Chancen stehen gut, dass das BaseLink-Areal und damit auch das ALBA HAUS gute Steuerzahler anzieht, Unternehmen wie auch Private.

Supporterinnen

Ein Ja zum Innovationsstandort Basel und Allschwil

Das ALBA HAUS geniesst in der geplanten Grösse breite Unterstützung aus Kreisen der Gemeinde und Parteien, aus Wirtschaft sowie von Seite vieler Zukunftsbranchen und der Life Science-Wissenschaften.